Antrag der SPD-Fraktion hier: Sachstand zu den westfälischen NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorten

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung des LWL wird beauftragt, mit den Trägern der westfälischen NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte zu sprechen und dem Kulturausschuss einen Sachstandsbericht vorzulegen. Dieser soll den Gremien des LWL im Vorfeld der Haushaltsberatungen für 2019 eine Entscheidung ermöglichen, ob und gegebenenfalls wie die Arbeit der Erinnerungsorte in Westfalen-Lippe durch den LWL stärker wirksam unterstützt werden kann.

Begründung:

Die SPD-Fraktion im LWL möchte sicherstellen, dass die NS-Gedenkstätten und –Erinnerungsorte in Westfalen-Lippe wegen ihrer bedeutenden Rolle als außerschulische Lernorte erhalten bleiben.

NRW-weit gibt es insgesamt 26 Gedenkstätten, die in einem landesweiten Arbeitskreis mit Sitz in Münster organisiert sind. Die SPD-Fraktion im LWL weiß durch Gespräche vor Ort, dass die westfälischen Erinnerungsorte wie z.B. Alte Steinwache/Dortmund, Jüdisches Museum für Westfalen/Dorsten , Villa ten Hompel/Münster, Wewelsburg/Paderborn, Stalag 326 /Schloss Holte-Stukenbrock und die NS-Dokumentationsstätte/Gelsenkirchen seit Jahren unterfinanziert sind und damit unter ihren Möglichkeiten bleiben, ihrem Auftrag in der historisch-politischen Bildungsarbeit gerecht zu werden. In Einzelfällen droht sogar ein Erliegen des bisherigen Engagements, da ehrenamtliche Kräfte, die bisher die Organisation aufrecht erhalten und die Aktivitäten personell getragen haben, in naher Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

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