Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und CDU-Fraktion zum Ausbau der WLAN-Verfügbarkeit in den LWL-Einrichtungen

Beschlussvorschlag:

  • Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für den stufenweisen Ausbau einer WLAN-Versorgung in den LWL-Einrichtungen unter Würdigung aller rechtlichen, infrastrukturellen und sicherheitstechnischen Aspekte zu erarbeiten.
  • Die Verwaltung ermittelt die finanziellen Auswirkungen für den Ausbau unter dem Gesichtspunkt von Investitions- und Folgekosten und erstellt einen Zeitplan für die Umsetzung.

Begründung:

Der Gebrauch mobiler Telekommunikationsgeräte wie Smartphones und Tabletts haben unsere Gesellschaft bereits heute in weiten Bereichen des beruflichen wie auch privaten Umfeldes durchdrungen. Stichworte wie SmartHome und dem „Internet of Things –IoT“ (Internet der Dinge) deuten Entwicklungen an, die uns aufgrund der fortschreitenden Digitalisierungswelle noch weitere Umbrüche bescheren werden. Die Notwendigkeit zum Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur zur Deckung von Kommunikations- und Informationsbedarfen wird parteiübergreifend als wichtige Voraussetzung eingestuft, den Wohlstand in unserem Land auch zukünftig abzusichern. Entsprechende Investitionsmittel zum Ausbau von leistungsstarken Glasfasernetzen wurden deshalb sowohl im Bundes- wie auch in den Landeshaushalten berücksichtigt. An diesen Entwicklungsprozessen muss sich auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe zukünftig aktiv beteiligen.

In diesem Zusammenhang nimmt die Verfügbarkeit von Internet-Verbindungen über WLAN und damit die Anbindefähigkeit mobiler Geräte an das Internet eine wichtige Rolle ein. Bereits in der Vorlage 14/1402 hebt die Verwaltung hervor, dass die Internetnutzung durch Patienten und Bewohner im LWL-Psychiatrieverbund zukünftig den Stellenwert eines „Grundbedürfnisses“ erreichen wird.

Nach Auffassung der SPD-Fraktion und CDU-Fraktion darf die Fragestellung nach der Verfügbarkeit von freien Internet-Zugängen beim LWL über WLAN jedoch nicht nur auf Einzelaspekte oder Nutzergruppen beschränkt bleiben. So gehört ein frei zugänglicher Internet-Anschluss in den Jugendeinrichtungen des LWL heute für die Jugendlichen zu einer elementaren Voraussetzung zur Teilhabe am „normalen“ Leben. Im Zuge von Ausstellungen kann die Verfügbarkeit von Online-basierten Zusatzinformationen mit digitaler Informationsverknüpfung zu anderen Kultureinrichtungen die Attraktivität von Museumsbesuchen steigern. In den LWL-Förderschulen wird eine digital gestützte Unterrichtsgestaltung die Fähigkeiten zum sachgerechten Umgang mit den neuen Medien verstärkt in das Blickfeld nehmen müssen, um die Kinder und Heranwachsenden auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten.

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