Ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen in Westfalen-Lippe ermöglichen!

Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2019 rund 4,7 Milliarden Euro (2018: rund 4,5 Milliarden Euro) in Westfalen-Lippe ausgegeben. Die Verbandsmitglieder, die 18 Kreise und neun kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe, zahlten im selben Jahr insgesamt einen Mitgliedsbeitrag von rund 2,2 Milliarden Euro (2018: 2,2 Milliarden Euro) an den Kommunalverband. Die Differenz zwischen Ausgaben und Einzahlung stammt im Wesentlichen aus zusätzlichen Bundes- und Landesmitteln.

Im vergangenen Jahr unterstützte der LWL mit dem größten Teil des Geldes behinderte und pflegebedürftige Menschen. Insgesamt flossen rund 2,7 Milliarden Euro (2018: rund 2,7 Milliarden Euro) in diese sozialen Aufgaben. Menschen mit Behinderung sollen durch die finanzielle Unterstützung möglichst gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, wie es das Bundesteilhabegesetz fordert. Seit dem 1. Januar 2020 gelten neue Regelungen, die eine individuellere Unterstützung von Menschen mit Behinderung sicherstellen sollen. Ausführliche Informationen dazu bietet der LWL im Internet (http://www.bthg2020.lwl.org) und am Telefon (0251 591 5115) an.

Zu einem selbstbestimmten Leben gehöre auch das Wohnen in den eigenen vier Wänden: Der LWL fördert daher das ambulant betreute Wohnen als Alternative zum stationären Leben im Wohnheim. Im vergangenen Jahr unterstützte der Kommunalverband deshalb 32.340 (2018: 31.139) Menschen in Westfalen-Lippe dabei, alleine oder mit anderen in der eigenen Wohnung leben zu können.

2019 zahlte der LWL in Westfalen-Lippe für 22.015 (2018: 22.090) Wohnheimplätze. Außerdem finanzierte er 37.518 (2018: 36.935) Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit wesentlicher Behinderung. Betriebe, die - gemessen an ihrer Mitarbeiterzahl - zu wenige schwerbehinderte Menschen beschäftigen, entrichten eine Ausgleichsabgabe. Aus diesen Mitteln investierte das LWL-Inklusionsamt Arbeit im vergangenen Haushaltsjahr rund 52,4 Millionen Euro (2018: 52,1 Millionen Euro), um Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren, ihren Arbeitsplatz den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen oder zu erhalten.

6.304 (2018: 6.202) Kinder mit Behinderungen aus Westfalen besuchten 2019 einen Förderschulkindergarten oder eine Förderschule des LWL. Rund 72 Millionen Euro (2018: rund 68 Millionen Euro) zahlte der Landschaftsverband dafür, dass 9.119 (2018: 8.834) behinderte Kinder zusammen mit ihren Altersgenossen ohne Behinderung eine von 3.323 (2018: 3.165) Regel-Kindertageseinrichtungen besuchen konnten.

An Entschädigungsleistungen zahlte das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht 2019 rund 126 Millionen Euro (2018: 129 Millionen Euro). Zu den Leistungsempfängern gehörten unter anderem Kriegsopfer und Hinterbliebene.

In Westfalen-Lippe arbeiteten im vergangenen Haushaltsjahr 16.612 (2018: 16.037) Menschen im Dienste des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Drucken E-Mail

Optimized FB Like Button

Inklusion beim LWL

Inklusive beim LWL

LWL-Infofilm

Login Form

So finden Sie uns ...

SPD-Fraktion 
in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe

Freiherr-vom-Stein-Platz 1 
48147 Münster 
Tel.: 0251 / 591-243/244 
Fax: 0251 / 591-270 
E-Mail spd(at)lwl.org