350 neue Arbeitsplätze in Inklusionsbetrieben sollen bis 2023 in Westfalen-Lippe entstehen!

Die Fraktionen von CDU und SPD in der Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wollen in den kommenden Jahren noch stärker als bisher in die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt investieren. Dazu sollen neue Arbeitsplätze in Inklusionsbetrieben entstehen und durch den LWL gefördert werden. Ein entsprechender Entschließungsantrag wurde nunmehr von den beiden Fraktionen eingebracht und soll am 18.12.2019 vom Westfalenparlament beschlossen werden.

„Unser Ziel ist es, Menschen mit Behinderung die Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Dieses Ziel erreichen wir am effektivsten durch die Förderung von Arbeitsplätzen in Inklusionsbetrieben“, erklären die Sozialausschussvorsitzende Brigitte Puschadel (SPD) und der sozialpolitische Sprecher der CDU, Hans-Joerg Deichholz. Dieses, so die Beiden übereinstimmend, ist ein großer Schritt zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen.

Inklusionsbetriebe zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwar wie jedes andere Unternehmen wirtschaftliche Ziele verfolgt, aber gleichzeitig einen besonders hohen Anteil von Menschen mit Behinderung einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz bieten.

Die durchschnittlichen Kosten für einen Arbeitsplatz in einem Inklusionsbetrieb liegen deutlich unter denen, die für einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung aufgewandt werden müssen. Dieser Betrag wird vom LWL für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung als Ausgleich für die anfallenden Minderleistungen und den erhöhten Anleitungsbedarf an die Inklusionsbetriebe gezahlt.

„Das ist gut investiertes Geld. Unter Berücksichtigung einer gewissen Vorlaufzeit ist die Einrichtung von 100 Arbeitsplätzen pro Jahr realistisch. Bis zum Jahr 2023 wollen wir 350 neue Arbeitsplätze in Inklusionsbetrieben realisiert haben“, so die Fraktionsvorsitzenden Eva Irrgang (CDU) und Holm Sternbacher (SPD). Die Chefs der Fraktionen betonen die ausgezeichnete Erfahrungen mit den Inklusionsbetrieben. Es gebe bereits über 2000 Arbeitsplätze dort in Westfalen-Lippe. Nirgendwo in der Bundesrepublik gebe es mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in diesen Betrieben. "Diese westfälische Stärke wollen wir ausbauen".

 

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