Menschen mit Behinderung sollen durch die finanzielle Unterstützung möglichst gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können!

Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2018 rund 4,5 Milliarden Euro (2017: 4,6 Milliarden Euro) in Westfalen-Lippe ausgegeben. Die Verbandsmitglieder, die 18 Kreise und neun kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe, zahlten im selben Jahr insgesamt einen Mitgliedsbeitrag von rund 2,2 Milliarden Euro (2017: 2,3 Milliarden Euro) an den Kommunalverband.

Die Differenz stammt im Wesentlichen aus Bundes- und Landesmitteln. Das erklärten jetzt die in der LWL-Landschaftsversammlung vertretenen Abgeordneten der Verbandsmitglieder, der 18 Kreise und neun kreisfreien Städte im Westfalen-Lippe. Mit dem größten Teil des Geldes unterstützte der LWL behinderte und pflegebedürftige Menschen. Insgesamt flossen 2,7 Milliarden Euro (2017: 2,6 Milliarden Euro) in diese sozialen Aufgaben. "Menschen mit Behinderung sollen durch die finanzielle Unterstützung möglichst gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, wie es das neue Bundesteilhabegesetz fordert", heißt es in einer Erklärung der Abgeordneten. Ab 2020 ändern sich durch das neue Gesetz Regeln und Zuständigkeiten. Der LWL bietet ausführliche Informationen dazu im Internet (http://www.bthg2020.lwl.org) und am Telefon (0251 591 5115) an. Zu einem normalen Leben gehöre auch das Wohnen in den eigenen vier Wänden, so die Abgeordneten weiter. Der LWL fördere daher das Ambulant Betreute Wohnen als Alternative zum Leben im Wohnheim. Im vergangenen Jahr unterstützte der Kommunalverband 31.139 (2017: 30.100) Menschen in Westfalen dabei, allein oder mit anderen in der eigenen Wohnung leben zu können. 2018 zahlte der Verband für 22.090 (2017: 22.265) Wohnheimplätze.

Außerdem finanzierte der LWL 36.935 (2017: 36.638) Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit wesentlicher Behinderung. Betriebe, die - gemessen an ihrer Mitarbeiterzahl - zu wenige schwerbehinderte Menschen beschäftigen, entrichten eine Ausgleichsabgabe. Aus diesen Mitteln investierte das LWL-Inklusionsamt Arbeit im vergangenen Haushaltsjahr 52,1 Millionen Euro (2017: 54,9 Millionen Euro), um Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren, ihren Arbeitsplatz den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen oder zu erhalten. 6.202 (2017: 6.165) Kinder mit Behinderungen aus Westfalen besuchten 2018 einen Förderschulkindergarten oder eine Förderschule des LWL. Rund 68 Millionen Euro (2017: 65,3 Millionen Euro) zahlte der Landschaftsverband dafür, dass 8.834 (2017: 8.852) behinderte Kinder zusammen mit Gleichaltrigen ohne Behinderung eine von 3.165 (2017: 3.215) Regel-Kindertageseinrichtungen besuchen konnten. An Entschädigungsleistungen zahlte das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht 2018 etwa 129 Millionen Euro (2017: 145,1 Millionen Euro). Zu den Leistungsempfängern gehörten unter anderem Kriegsopfer und Hinterbliebene. In Westfalen-Lippe arbeiteten im vergangenen Haushaltsjahr 16.037 (2017: 15.873) Menschen im Dienste des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

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