100 Jahre Bauhaus – auch in Steinfurt ein Grund zum Feiern

 Vor 100 Jahren wurde das Staatliche Bauhaus in Weimar gegründet. Obwohl das Bauhaus nur 14 Jahre existierte, wurde es zu einer der bedeutendsten Schulen für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert. Bewusst ist sich dessen auch das Steinfurter HeinrichNeuyBauhausMuseum, das zum Jubiläum in diesem Jahr ein vielfältiges Programm auffährt. Die SPD-Fraktion im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) besuchte das Haus und ließ sich von Hedwig Seegers, der Tochter des Bauhauskünstlers Heinrich Neuy, in die Gedankenwelt ihres Vaters entführen.

Das HeinrichNeuyBauhausMuseum entwickelt sich zu einem beliebten Treffpunkt für Heimatfreunde, Kunstinteressierte und Bauhaus-Fans. Das freut Hedwig Seegers, Tochter des berühmten Bauhauskünstlers, dessen Name das Museum ziert. Aber sie ist auch ein bisschen überrascht über die vielen Besucher von überall her, kürzlich sogar vom Bauhaus-Museum in Israel. Auch die SPD-Fraktion hat sich auf den Weg gemacht, um sich ein Bild zu machen über das kulturelle Erbe.

Seegers lud die Gruppe dazu ins Museum ein, das zu einer Hälfte aus dem alten Stiftskurienhaus, zur anderen Hälfte aus einem gläsernen Gebäudekonstrukt besteht. Seegers berichtete der Gruppe von ihrem Vater als jüngstem Student, von seiner lockeren Diskussionskultur und seiner Vorliebe für schlichte Formen. „Da auch Frauen am Bauhaus studierten, war es für Heinrich Neuy ganz normal, in seinem eigenen Betrieb Frauen auszubilden. Die meisten sind Architektinnen oder Innenarchitektinnen geworden.“, erzählt Seegers.

Das ehrenamtliche Engagement spielt in dem Museum seit der Um- und Ausbauphase eine wichtige Rolle. Ehrenamtliche Kräfte führen durch das Museum und kümmern sich um administrative Aufgaben. „Die Förderung der Kultur- und Heimatpflege, die Bewahrung von Traditionen sowie das Ehrenamt liegen uns sehr am Herzen“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Holm Sternbacher und begrüßt hier vor Ort den Umgang mit diesen Themen. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm möchte das Museum das alte Haus aus dem Jahr 1668, seine darin befindliche Stiftsbibliothek und letztlich die Bauhaus-Tradition für die Nachwelt erhalten.

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