SPD-Fraktion informiert sich über geplante Maßregelvollzugsklinik in Hörstel-Dreierwalde

Zum Ende dieses Jahres soll der Bau der Maßregelvollzugsklinik in Hörstel-Dreierwalde beginnen und in voraussichtlich zwei Jahren beendet sein. Es ist neben dem von der Stadt Hörstel geplanten Gewerbepark eines der größten Infrastrukturprojekte auf dem Gebiet der 20.000 Einwohner großen Stadt im nördlichen Münsterland. Die SPD-Fraktion des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ließ sich von Bürgermeister David Ostholthoff und der LWL-Maßregelvollzugsabteilung für den Klinikbau zuständigen Referatsleiter Lothar Engler über das dafür vorgesehene Gelände führen.

Die SPD-Fraktion besuchte das Gelände der geplanten Maßregelvollzugsklinik in Hörstel-Dreierwalde, das mit insgesamt ca. 60 Millionen Euro vom Land NRW für den LWL gebaut wird. „Wir wollen uns informieren, um uns ein besseres Bild von dem Ausmaß des Bauprojektes zu machen“, so der SPD-Vorsitzende Holm Sternbacher. Das über 300 ha große ehemalige Flughafengelände der Bundeswehr, von dem eine etwa sechs ha große Fläche für den Bau der Klinik vorgesehen ist, bietet viel Platz für die Umsetzung der Pläne der Stadt Hörstel, aber auch des Landes NRW und des LWL als künftigen Träger der Klinik.

Die Klinik soll Platz bieten für insgesamt 150 Patienten, die straffällig geworden sind, aber aufgrund ihrer psychischen oder Suchterkrankung das Unrecht ihrer Straftat nicht einsehen konnten. Die Patienten sollen vornehmlich auf sechs Stationen, verteilt auf drei Etagen in Wohngruppen unterkommen. Für die in der Therapie fortgeschrittenen Patienten ist ein kleines Reha-Gebäude geplant. Neben Räumen für zahnärztliche Versorgung, Seelsorge, einer Cafeteria und einer Gärtnerei finden auch Werkstätten und eine Schule in dem Baukonzept ihren Platz. Auch eine Sporthalle ist geplant, die stundenweise auch für Vereine vor Ort nutzbar sein soll. „Wir wollen den Patienten so viele Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten wie möglich einräumen, die einen wichtigen Teil der Therapie ausmachen“, sagt Lothar Engler. „Die Klinik ist ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung dieses Geländes mit einer Fläche von ca. 100 ha. Auf dem ehemaligen Flughafen soll ein vollwertiges Gewerbegebiet und ein Energie-Innovationspark entstehen.“, so der Bürgermeister Ostholthoff.

Um die Baufortschritte der Klinik für die Bürgerinnen und Bürger Hörstels transparent zu machen, informieren der LWL und das Land regelmäßig in einem Planungsbeirat über den aktuellen Planungsstand. Der Planungsbeirat setzt sich aus Vertretern gesellschaftlicher Gruppen aus Hörstel und Umgebung zusammen. „Die Zusammenarbeit zwischen dem Beirat und dem LWL läuft sehr konstruktiv und der LWL sowie der Landesbeauftragte für den Maßregelvollzug informieren kontinuierlich über ihre Planungen“, so Ostholthoff.

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