LWL zieht Bilanz - Neue Landschaftsversammlung im Januar

Münster (lwl). Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Matthias Löb, hat eine Bilanz der vergangenen Wahlperiode seines Verbandes seit 2014 gezogen. Er dankte den 116 Abgeordneten der LWL-Landschaftsversammlung für ihr ehrenamtliches Engagement. "Sie haben, frei nach dem großen Soziologen Max Weber, viele dicke Bretter gebohrt", sagte Löb am Donnerstag (8.10.) in Münster auf der letzten Sitzung des "Westfalenparlaments" in dieser Wahlperiode. Entsprechend den Kommunalwahl-Ergebnissen wird sich im Januar eine neue Landschaftsversammlung konstituieren. Löb erinnerte an Meilensteine, die die LWL-Abgeordneten gesetzt hätten: den Neubau des LWL-Museums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster (2014), 300 Millionen Euro Investitionen in die Kliniken und Einrichtungen des LWL-Psychiatrieverbundes, 100 Millionen Euro für die LWL-Förderschulen (2015) sowie ein neues Beratungsangebot außerhalb der Förderschulen, ein neues Wohnbau-Programm für Menschen mit Behinderungen (2016) und die Ausrichtung der weltweit beachteten Ausstellung Skulptur Projekte 2017 in Münster, das neue Center for Literature auf Burg Hülshoff und die Wiedereröffnung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals an der Porta Westfalica (2018) sowie der Beschluss für ein neues Eingangsgebäude im LWL-Freilichtmuseum in Detmold.

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Knapp 52,5 Millionen für Menschen mit Behinderung in Westfalen - LWL und örtliche Träger unterstützten Beschäftigung

Westfalen (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die örtlichen Träger haben 2019 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe gemeinsam mit insgesamt knapp 52,5 Millionen Euro im Arbeitsleben unterstützt. Der LWL zahlte davon rund 48 Millionen Euro, die hauptsächlich aus der Ausgleichsabgabe stammen. Diese Abgabe müssen Unternehmen zahlen, die keine oder zu wenige Menschen mit Behinderung beschäftigen. Mit weiteren knapp 4,5 Millionen Euro, die ebenfalls aus der Ausgleichsabgabe stammen, unterstützten die örtlichen Träger die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. "In Westfalen-Lippe arbeiten zurzeit über 98.000 Menschen mit Schwerbehinderung bei Arbeitgebern, die aufgrund ihrer Betriebsgröße Menschen mit Behinderung beschäftigen müssen. Trotz dieser hohen Zahl gibt es keinen Grund zur Entwarnung, denn aufgrund der Coronakrise ist die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Westfalen-Lippe zuletzt dramatisch um 10 Prozent auf rund 25.400 gestiegen", so LWL-Sozialdezernent Matthias Münning. "Deshalb werden wir die Mittel der Ausgleichsabgabe auch weiterhin dafür einsetzen, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen oder zu erhalten."

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Die CDU bleibt stärkste Fraktion, die Grünen gewinnen Mandate hinzu, die SPD muss Sitze abgeben!

Die CDU bleibt stärkste Fraktion, die Grünen gewinnen Mandate hinzu, die SPD muss Sitze abgeben: So sieht das vorläufige Ergebnis der Kommunalwahlen für die Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aus.

Die Landschaftsversammlung des LWL in Münster setzt sich so zusammen, wie bei den Kommunalwahlen in ganz Westfalen-Lippe gewählt wurde.Ein direkt gewähltes Mitglied des "Westfalenparlamentes" vertritt 100.000 Einwohner Westfalen-Lippes. Die Mitglieder und ihre Vertreter werden zunächst in den neu gewählten Stadträten der kreisfreien Städte und Kreistagen gewählt. Die konstituierende Sitzung der neuen, 15. Landschaftsversammlung findet voraussichtlich am 21. Januar 2021 statt. Die Berechnung der Sitzverteilung wird endgültig erst im Dezember 2020 feststehen.

 

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LWL-Direktor Matthias Löb ruft die Menschen in Westfalen-Lippe auf, zur Wahl zur gehen: "Mit Ihren Wahlentscheidungen können Sie auch auf die Arbeit und die Ziele des LWL und damit Ihrer Region Einfluss ausüben. Nehmen Sie diese demokratische Chance wahr

Münster (lwl). Die Kommunalwahlen in NRW am 13. September haben auch Auswirkungen auf die Landschaftsversammlung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Nach den Ergebnissen dieser Wahl bestimmt sich die neue Zusammensetzung des "Westfalenparlamentes", das die wesentlichen Entscheidungen für die Verwaltung des LWL und den Haushalt von jährlich rund 3,5 Milliarden Euro trifft. Deshalb ruft LWL-Direktor Matthias Löb die Menschen in Westfalen-Lippe auf, zur Wahl zur gehen: "Mit Ihren Wahlentscheidungen können Sie auch auf die Arbeit und die Ziele des LWL und damit Ihrer Region Einfluss ausüben. Nehmen Sie diese demokratische Chance wahr!"

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Sechs von zehn Menschen mit Behinderung leben mit Unterstützung in eigener Wohnung - LWL finanziert Unterstützung beim Wohnen oder zur Beschäftigung für rund 70.000 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe

Westfalen-Lippe (lwl). Bundesweit bekommen knapp 408.000 Menschen mit Behinderung Unterstützung beim Wohnen und im Alltag. Davon lebt etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) mit ambulanter Unterstützung in den eigenen vier Wänden. Mit 59 Prozent verzeichnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seiner Region die zweithöchste Ambulantisierungsquote aller Flächenländer in der Bundesrepublik und den vierthöchsten Wert im Bundesvergleich hinter den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und dem LVR. Insgesamt finanziert der LWL Wohnunterstützung sowie Leistungen zu Arbeit und Beschäftigung im Rahmen der Eingliederungshilfe für rund 70.000 Menschen mit Behinderung.

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Pressekonferenz am 11.08.2020 zur Vorstellung der Studie: Geschichte der SPD-Fraktion

Die von der SPD Fraktion in Auftrag gegebene Studie zu ihrer Zwischenbilanz in der Landschaftsversammlung ist inzwischen von dem unabhängigen Historiker Dr. Jens Gründler fertig gestellt worden. 

Zur Vorstellung des Buches fand am 11.08.2020 im Landeshaus eine Pressekonferenz unter Beteiligung des Fraktionsvorsitzenden Holm Sternbacher, der Fraktionsgeschäftsführerin Anneli Hegerfeld-Reckert, des Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Dieter Gebhard sowie des Historikers Dr. Jens Gründler statt. Die anwesenden JournalistInnen waren zum Teil persönlich anwesend, zum Teil per Video zugeschaltet.

Für alle, die sich für die Inhalte der Studie interessieren, stellen wir das Buch als download zur Verfügung:

www.spd-fraktion-lwl.de/geschichte-der-fraktion

Viel Saß beim Lesen!

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Corona, Inklusion, Arbeitsmarkt – SPD-Fraktion im LWL will Motor für Menschen mit Behinderung sein!

Die Corona-Krise hat Menschen mit Behinderungen ganz besonders getroffen. Viele gute Entwicklungen der Vergangenheit konnten in der Krise nicht einfach fortgesetzt werden. Die Gefahren für die Gesundheit haben besondere Maßnahmen erfordert.

Es ist sehr erfreulich, dass es bislang nicht zu einem größerem Infektionsgeschehen bei behinderten Menschen gekommen ist. Das ist ein toller Erfolg. Diesen Erfolg verdanken wir vor allen Dingen den Menschen, die in der Betreuung der behinderten Menschen arbeiten und über die Leistungen des LWL finanziert werden. Dafür wollen wir uns ganz ausdrücklich bei jenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken.

Wir hoffen, dass im nächsten Jahr die Inklusion wieder im Focus unserer Arbeit stehen wird. Nach wie vor ist es so, dass Menschen mit Behinderungen nicht in allen Bereichen unserer Gesellschaft selbständig leben können. Immer wieder werden sie ausgesondert. Inklusion ist aber Aufgabe der ganzen Gesellschaft und von allen Gruppen und Institutionen und nicht nur des LWL. Wir begreifen uns aber als Motor und Anwalt.

Für besonders schwierig halten wir die Lage am Arbeitsmarkt. Hier appellieren wir noch stärker als sonst an die Arbeitgeber, die Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung in den Blick zu nehmen.

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Ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderungen in Westfalen-Lippe ermöglichen!

Westfalen-Lippe (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Jahr 2019 rund 4,7 Milliarden Euro (2018: rund 4,5 Milliarden Euro) in Westfalen-Lippe ausgegeben. Die Verbandsmitglieder, die 18 Kreise und neun kreisfreien Städte in Westfalen-Lippe, zahlten im selben Jahr insgesamt einen Mitgliedsbeitrag von rund 2,2 Milliarden Euro (2018: 2,2 Milliarden Euro) an den Kommunalverband. Die Differenz zwischen Ausgaben und Einzahlung stammt im Wesentlichen aus zusätzlichen Bundes- und Landesmitteln.

Im vergangenen Jahr unterstützte der LWL mit dem größten Teil des Geldes behinderte und pflegebedürftige Menschen. Insgesamt flossen rund 2,7 Milliarden Euro (2018: rund 2,7 Milliarden Euro) in diese sozialen Aufgaben. Menschen mit Behinderung sollen durch die finanzielle Unterstützung möglichst gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, wie es das Bundesteilhabegesetz fordert. Seit dem 1. Januar 2020 gelten neue Regelungen, die eine individuellere Unterstützung von Menschen mit Behinderung sicherstellen sollen. Ausführliche Informationen dazu bietet der LWL im Internet (http://www.bthg2020.lwl.org) und am Telefon (0251 591 5115) an.

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Wir gehen in die Sommerpause!

Nach den vergangenen Monaten mit vielen Einschränkungen in allen Lebenslagen wünschen wir schöne Ferien und gute Erholung – wo auch immer!

Auch die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle machen Urlaub – wir sind aber telefonisch erreichbar. Zeitweise ist unser Büro in der Geschäftsstelle besetzt.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen nach der Sommerpause – erholt und ausgeruht!

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Erklärung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zur Triage-Diskussion in der Coronakrise

Diese Erklärung zur Triage-Diskussion in der Coronakrise hat der Landschaftsausschuss vor seiner Sommerpause einstimmig beschlossen:

Wir bitten die Mitglieder des Deutschen Bundestages eindringlich, sich mit dem Thema Triage-Richtlinien bei Covid-19 zu befassen und dabei den Rat der Expert*innen und auch Vertreter*innen von sogenannten Risikogruppen mit einzubeziehen.

Die Corona-Pandemie breitet sich weiter weltweit aus. In Deutschland ist es dank eines soliden Gesundheitssystems und umsichtiger Kontaktbeschränkungen bisher gelungen, alle Erkrankten angemessen zu versorgen. Ob das auch in Zukunft so sein wird, ist trotz eines massiven Ausbaus von intensivmedizinischen Kapazitäten unsicher.

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Förderantrag für die Gedenkstätte "Stalag 326" wird auf den Weg gebracht!

Die SPD-Fraktion im LWL unterstützt das Bemühen um eine Förderung des Bundes für die geplante Gedenkstätte zum "Stalag 326" in Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh). Ziel ist es, diesen Ort des ehemaligen Lagers zu einer nationalen Gedenk- und Dokumentationsstätte zu Kriegsverbrechen durch die Nazi-Diktatur in Westfalen-Lippe weiterzuentwickeln.

Schon lange ist es Anliegen der Fraktion auf die Schicksale Tausender vor allem sowjetischer Kriegsgefangenen, die unter unvorstellbar schlechten Bedingungen dort hausen und als Zwangsarbeiter auf Bauernhöfen, in  kleinen und großen Unternehmen  in Westfalen-Lippe und im Rheinland schuften mussten, aufmerksam zu machen.

 

 

 

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